Manchmal tarnt er sich als Kompliment oder „Witz“ und ist nur „nett“ gemeint: Sexismus ist allgegenwärtig, alltäglich und gerade deshalb oft schwer zu greifen.
Sowohl auf individueller als auch auf struktureller Ebene bietet Sexismus den Nährboden für geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung. Dabei sind vor allem Frauen und Queers* in besonderem Ausmass von dieser Gewalt betroffen und erleben deren Auswirkungen tagtäglich.
In diesem gemischtgeschlechtlichen Format möchten wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven, Positionierungen, Betroffenheiten und Verletzbarkeiten mit Sexismus und dem sexistischen Geschlechtersystem auseinandersetzen.
Dabei wollen wir gemeinsam folgende Fragen vertiefen:
Was ist eigentlich Sexismus?
Welche Auswirkungen hat er – sowohl individuell als auch strukturell?
Welche Rolle spielen Männlichkeiten und Männlichkeitsanforderungen für die alltägliche Reproduktion und Stabilisierung von Sexismus und geschlechtlichen Ungleichheitsverhältnissen?
Wie können wir Sexismus begegnen und individuell Verantwortung übernehmen, um gemeinsam queer-feministische und solidarische Kämpfe zu führen?
Der Workshop ist offen für Menschen aller Geschlechter, die sich selbstkritisch und achtsam mit Sexismus und seinen Auswirkungen auf Identität und Teilhabe auseinandersetzen wollen.
Referent*innen: Paulina Wojtkowiak, Sozialpädagogin und Bildungsreferentin, Projektreferentin Männlichkeiten 2.1 der LAG Jungen*- und Männer*-arbeit Baden-Württemberg
Kosten: Fr. 100.– (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen)
Ermässigt: Fr. 60.– für Einzel- und Organisationsmitglieder von männer.ch und der okaj zürich
Die Labors sind eine Kooperation der okaj zürich – Kantonale Kinder- und Jugendförderung und der Fachstelle OH BOY* von männer.ch. Die Labors nehmen eine geschlechterreflektierte, patriarchatskritische und intersektionale Perspektive ein und verfolgen das Ziel, diese gemeinsam in der Praxis umzusetzen. Willkommen sind alle Fachpersonen die Jungs in ihren Lebenswelten begleiten.
